

Geschichte
Wie viele Lichter hat ein Original-
Die Anzahl der Lichter auf den Schwibbögen ist recht unterschiedlich. Die ältesten erzgebirgischen Schwibbögen, die der Bergschmied Teller herstellte, waren aus dem Jahre 1778 sowie 1796, und haben elf Lichtertüllen.
Sie sollen an die zwölf Jünger Jesu erinnern. Die 12. Lichtertülle auf dem
Bogen fehlt, sie symbolisiert den Jünger Judas. Diese wurde weggelassen,
da er seinen Herrn Jesus verriet.
Mit einem Schwibbogen aus dem Jahre 1810, der kleiner als die anderen war, taucht erstmals einer auf, der Tüllen für sieben Lichter hat. Vielleicht hat ausschließlich der Platz für die Lichter gefehlt, vielleicht sollte aber auch ein jedes Licht für einen Tag stehen. Die Sieben ist übrigens eine heilige Zahl, auch das könnte den Ausschlag gegeben haben. Ein Schwibbogen aus dem Jahre 1821 hat wiederum nur zwei Lichter, einer aus dem Jahre 1830 hat zwölf.
Paula Jordan entwarf 1936 den verbreitetsten, oft „Schwarzenberger Schwibbogen“ genannt, dieser hatte neun Lichter. Er war das Symbol der Schwarzenberger „Feierobndschau“. Dies ist der Schwibbogen, welcher, neben den Bergleuten und ihrer Erzkiste, einen Schnitzer und eine Klöpplerin zeigt.
Zu heutiger Zeit wurden die Wachskerzen gegen elektrische Kerzen getauscht. Heutzutage
hat der Symbolgehalt keine Bedeutung, Stromversorgung hat Priorität. Demnach gibt
es heute Schwibbogen in allen Formen und Größen, mit zwölf, zehn,
neun und sieben
Lichtern. Häufig wird eine ungerade Zahl auf dem Bogen bevorzugt,
der besseren, Verteilung
wegen.

Schwibbögen in XXL für Innen und Außen
